Der Unterschied zwischen Wohnfläche und Nutzfläche

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Unterschied zwischen Wohnfläche und Nutzfläche

Der Unterschied zwischen Wohnfläche und Nutzfläche


Haben Sie sich auch schon gefragt, worin der Unterschied zwischen der Wohnfläche und der Nutzfläche liegt? Oder haben Sie bis jetzt angenommen, dass es sich bei den beiden Begrifflichkeiten um dasselbe handelt?

Lassen Sie uns die beiden Begriffe definieren!

💡 Die Wohnfläche
Alle Flächen, die bewohnt werden können, zählen zur Wohnfläche. Das zählen das Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche und Essbereich, sowie auch der Flur. Auch alle weiteren gut ausgebauten und beheizbaren Flächen sind Wohnflächen.

💡 Die Nutzfläche
Als Nutzfläche werden die Flächen bezeichnet, die zu einem Grundstück gehören, jedoch nicht bewohnbar sind. Beispiele dafür sind Büros, Arztpraxen, Keller und Dachböden – sofern die zwei letzteren nicht bewohnbar gemacht werden können.

Zusammengefasst ist festzuhalten, dass Nutzflächen nicht bewohnt werden können und Wohnflächen nur aus bewohnbaren Flächen bestehen. Die Regelung wird in der Wohnflächenverordnung festgehalten.

§ 1 Anwendungsbereich, Berechnung der Wohnfläche

(1) Wird nach dem Wohnraumförderungsgesetz die Wohnfläche berechnet, sind die Vorschriften dieser Verordnung anzuwenden.
(2) Zur Berechnung der Wohnfläche sind die nach § 2 zur Wohnfläche gehörenden Grundflächen nach § 3 zu ermitteln und nach § 4 auf die Wohnfläche anzurechnen.

§ 2 Zur Wohnfläche gehörende Grundflächen

(1) Die Wohnfläche einer Wohnung umfasst die Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu dieser Wohnung gehören. Die Wohnfläche eines Wohnheims umfasst die Grundflächen der Räume, die zur alleinigen und gemeinschaftlichen Nutzung durch die Bewohner bestimmt sind.
(2) Zur Wohnfläche gehören auch die Grundflächen von
1.
Wintergärten, Schwimmbädern und ähnlichen nach allen Seiten geschlossenen Räumen sowie
2.
Balkonen, Loggien, Dachgärten und Terrassen,
wenn sie ausschließlich zu der Wohnung oder dem Wohnheim gehören.
(3) Zur Wohnfläche gehören nicht die Grundflächen folgender Räume:
1.
Zubehörräume, insbesondere:
a)
Kellerräume,
b)
Abstellräume und Kellerersatzräume außerhalb der Wohnung,
c)
Waschküchen,
d)
Bodenräume,
e)
Trockenräume,
f)
Heizungsräume und
g)
Garagen,
2.
Räume, die nicht den an ihre Nutzung zu stellenden Anforderungen des Bauordnungsrechts der Länder genügen, sowie
3.
Geschäftsräume.

Ihr persönlicher Immobilienmakler!

Michael Ruland

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